Hessenhof

Im Hessenhof wurden Anfang des 13. Jahrhunderts Szenen aus dem Iwein-Epos des Hartmann von Aue in Secco-Technik auf das Tonnengewölbe gemalt. Die Bilder erzählen von den Abenteuern, Kämpfen und der Liebe des Ritters Iwein und sind heute das älteste Beispiel profaner Wandmalerei in Deutschland. Zugleich sind sie ein authentisches Zeugnis aus der Zeit der heiligen Elisabeth. Der Hessenhof war damals Amtssitz der thüringischen Landgrafen. Und nur wenige Jahre nach Entstehung der Bilder verabschiedete Elisabeth hier ihren Gemahl Ludwig IV. in den Kreuzzug.

Aus konservatorischen Gründen kann der sensationelle Fund der breiten Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Auf Schloss Wilhelmsburg sind die Gemälde jedoch in einer naturgetreuen Kopie zu bestaunen. Darüber hinaus entführt - ebenfalls im Schloss - eine im deutschsprachigen Raum einmalige 3D – Animation in die Sagenwelt von König Artus und des Ritters Iwein. Auf einer sieben Meter breiten Leinwand erweckt modernste Computertechnik die Malszenen des Iwein-Zyklus zum Leben.

Öffnungszeiten:

April-Oktober: täglich 10.00-18.00 Uhr 

November-März: Di.-So. 10.00-16.00 Uhr

Kontakt:

Schloss Wilhelmsburg
Iwein Malerei
Schlossberg 9
98574 Schmalkalden
Tel. 03683 - 403186

www.museumwilhelmsburg.de