Klosterpark Reinhardsbrunn

Ludwig der Springer - Erbauer der Wartburg - gründete im 11. Jahrhundert - unweit dieses Heiligen Ortes das Hauskloster und die Grablege der Ludowinger. Elisabeth von Thüringen bestattete 1228 ihren Mann in  Reinhardsbrunn.  An  seinem  Grab  ereigneten sich  zahlreiche  Wunder, Reinhardsbrunn  wurde  zum Wallfahrtsort. Luther weilte mehrfach im Kloster, u.a. als Junker Jörg bei seinen Streif- zügen, die er von der Wartburg aus unternahm. Nach der Reformation und Zerstörung im Bauernkrieg nutzten die Gothaer Herzöge das Gelände als Verwaltungs- und Witwensitz, ehe im 19. Jahrhundert  auf  den  Grundmauern  des  Klosters  das  heutige Jagd- und Lustschloss Reinhardsbrunn gebaut wurde. Um das Schloss herum entstand ein weitläufiger Landschaftspark romantischer Prägung. Von privaten Besitzern weitgehend entkernt, steht das Schloss heute leer und kann nicht besichtigt werden.  
Im Klosterpark weihte die Evangelische Kirche Thüringens 2001 mit der Johanniskirche einen Nachbau der Taufkapelle des Heiligen Bonifatius aus dem 8. Jahrhundert ein. Das Reinhardsbrunner Gotteshaus ist erste "Radwegekirche" in Deutschland und liegt direkt am Lutherweg. Als verlässlich geöffnete Kirche lädt sie Besucher, Pilger und Wanderer ein. Sie wird ökumenisch genutzt auch für Hochzeiten. Taufen und Gottesdienste.

Besichtigungen des Schlossparks:

April - Oktober jeweils Mittwoch, Sonnabend und Sonntag
um 14.00 Uhr und 15.00 Uhr  
Treffpunkt ist der Schlossparkeingang Fischerhof.  

Telefonische-Anmeldung auch für Gruppen:

Herr Ortlepp: 0174 44 800 93
Herr Schmidt: 03623 30 30 85

www.schloss-reinhardsbrunn.com