Martin-Luther-Gymnasium

Das Martin-Luther-Gymnasium geht in seinen Anfängen zurück auf das Jahr 1185, in dem die Latein-Schule von St. Georgen gegründet wird. Dieses Gebäude, das Martin Luther von 1498 - 1501 besuchte, steht schon seit 1507 nicht mehr. Die Anlage, die heute die Schüler des Martin–Luther-Gymnasiums beherbergt, wurde im 13. Jahrhundert als Predigerkloster zu Ehren der Heiligen Elisabeth von Thüringen erbaut und mit der Reformation aufgelöst. Als Schule genutzt wurden die ehemaligen Klostergebäude erst ab 1544, insbesondere auf Drängen Martin Luthers. 1693 bis 1695 besucht Johann Sebastian Bach diese historische Schule. Heute ist das Martin-Luther-Gymnasium ein staatlich anerkanntes Gymnasium in der Trägerschaft der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland.