Stadtkirche St. Georg mit Lutherstube

Die Kirche im Zentrum der spätmittelalterlichen denkmalgeschützten Altstadt ist Stätte des Gottesdienstes, der Stille, der Anbetung und eine der schönsten spätgotischen Hallenkirchen Thüringens. 1500 wurde sie durch den Bischof von Würzburg geweiht. Auffallend sind die beiden unterschiedlichen Türme und der spitze Dachreiter mit Stadtuhr, Jungfrau und Sensenmann (Inschrift: „MEMENTO MORI – „Gedenke des Todes!“).

Zur bedeutendsten Tagung des Schmalkaldischen Bundes 1537 predigten die bekanntesten Theologen jener Zeit in der Stadtkirche, Martin Luther legte seine Schmalkaldischen Artikel vor. Es ist diese lutherische Bekenntnisschrift, die 1580 Eingang in das Konkordienbuch der evangelischen Kirche findet und auf die bis heute evangelische Pfarrer in der ganzen Welt ordiniert werden.

In der ehemaligen Paramentenkammer über der Sakristei - heute als Lutherstube bezeichnet - soll sich Martin Luther bei seinem Aufenthalt in Schmalkalden im Februar 1537 während der morgendlichen Gottesdienste aufgewärmt haben. Heute beherbergt der Raum ein kleines Kirchenmuseum.

Öffnungszeiten:

Mai bis Juni und Oktober: Mo.–Sa. 10.30–15.30 Uhr
Juli bis September: Mo.–Fr. 10.30–17.00 Uhr, Sa. 10.30–15.30 Uhr
November bis April: Mo.–Sa. 11.00–12.00 Uhr und 14.00–15.00 Uhr

Gottesdienste:

Sonntag und an Feiertagen 10 Uhr

Weitere Informationen unter www.kirchengemeinde-schmalkalden.de