Stiftsruine

Die Stiftsruine Bad Hersfeld ist die größte romanische Kirchenruine Europas. Sie gilt zugleich als eine der schönsten Freilichtbühnen weltweit und ist Spielstätte der renommierten Bad Hersfelder Festspiele. Seit 1951 lockt sie jährlich berühmte Darstellerinnen und Darsteller aus Theater, Film und Fernsehen auf die Bühne und tausende Zuschauer auf die Tribünen. Dabei war es ursprünglich eine Einsiedelei inmitten eines unwegsamen Waldgebietes die Erzbischof Lullus 769 zum Kloster und kurz darauf zum Reichskloster machte. Martin Luther wurde auf der Rückreise vom Reichstag in Worms am 30. April 1521 in Bad Hersfeld empfangen. Am Morgen des 1. Mai predigte er in der Stiftskirche, bevor er in Richtung Eisenach weiterreiste. Im Jahre 1761 zerstörte ein Feuer die Stiftskirche.

Die Stiftsruine ist geöffnet

vom 15.03. bis Ostern und
vom 10.09. bis 31.10. an folgenden Tagen
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr - 12.00 Uhr
und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Stadtkirche

Hoch überragt der mächtige Turm der Stadtkirche die umgebenden Fachwerkhäuser der Bad Hersfelder Innenstadt. Seine ursprüngliche gotische Turmspitze büßte er vor über 250 Jahren bei einem Brand ein, doch mit seinem charakteristischen barocken Behelfsdach ist er längst zum Markenzeichen der Stadt geworden. Der Baubeginn der Stadtkirche um 1300 war ein klares Zeichen für das gewachsene Selbstbewusstsein der Hersfelder Bürger. Der dreischiffige Hallenbau und der hohe Kirchturm sollten ein ebenbürtiges Gegengewicht zur Stiftsruine darstellen.

Gottesdienste:

Gottesdienst: Sonntag 10 Uhr
Friedensgebet: Freitags 18 Uhr
Kurzgottesdienst: Samstag 11 Uhr

Öffnungszeiten:

Die Stadtkirche ist täglich zwischen 8 und 17 Uhr geöffnet.

Kontakt:
Pfarrer Georg von Schultz
Gotzbertstr. 1
36251 Bad Hersfeld
Tel. 06621 - 144 86