Wartburg

Die über 900jährige, weltbekannte Wartburg zählt als Zeuge deutscher Geschichte seit 1999 zum UNESCO - Welterbe. Der Sage nach soll Ludwig der Springer ihre Gründung im Jahre 1067 mit den Worten: „Wart! Berg, du sollst mir eine Burg werden!“ verkündet haben. Aus der kleinen Feste wurde im 12. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum höfischer Kunst. Walther von der Vogelweide und Wolfram von Eschenbach trafen hier beim legendären Sängerwettstreit aufeinander. Die heilige Elisabeth lebte und wirkte auf der Wartburg. Martin Luther wurde von Mai 1521 bis März des Folgejahres als „Junker Jörg“ im Kavaliersgefängnis der Burg versteckt und nutzte diese Zeit für die Übersetzung des Neuen Testamentes. Seine Stube in der Burgvogtei - seit Jahrhunderten Ziel unzähliger "Pilger" - ist zugleich Geburtsstätte der Lutherbibel und unserer modernen Sprache.
1817 schließlich war die Burg Schauplatz des Wartburgfests der deutschen Burschenschaften und Mitte des 19. Jahrhunderts ließ sich Wagner hier zu seiner romantischen Oper "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf der Wartburg" inspirieren.

Öffnungszeiten:

April - Oktober täglich 8.30 Uhr - 20.00 Uhr, letzte Führung: 17.00 Uhr

Nov. - März täglich 9.00 Uhr - 17.00 Uhr, letzte Führung: 15.30 Uhr

Abweichende Öffnungszeiten in 2017:

4. Mai - 5. Nov. 2017 täglich 8.30 Uhr - 17.30 Uhr (letzter Einlass)

18. April - 2. Mai 2017 nur Kurzführungen, am 3. Mai 2017 geschlossen

 

Kontakt:

Wartburg-Stiftung
Auf der Wartburg 1
99817 Eisenach
Tel. 03691 - 2500

www.wartburg.de